Migräne

Bei der Behandlung von Migräne wird der Druck in der Therapiekammer bis zum 2,5-fachen des Normaldruckes erhöht. Dann wird über eine Atemmaske reiner Sauerstoff  geatmet. In der Druckkammer selbst befindet sich während der gesamten Behandlungsdauer Luft in normaler Zusammensetzung.

Der eingeatmete medizinisch reine Sauerstoff wird über die Lunge an das Blut weitergegeben. Durch den erhöhten Druck in der Therapiekammer wird zusätzlich erheblich mehr Sauerstoff physikalisch in der Blutflüssigkeit gelöst. Nur durch die HBO-Therapie erreicht man eine Lösung von bis zu 7% Sauerstoff im Blut, was eine Steigerung um mehr als das 20-fache des normalen Wertes bedeutet.

Durch diese hohe Sauerstoffkonzentration im Blut wird innerhalb weniger Minuten eine Kontraktion (Engstellung) der Blutgefäße im Gehirn bewirkt. Damit kann die für die Migräne ursächliche Gefäßerweiterung wirksam und schnell behoben werden. Die Freisetzung schmerzauslösender Substanzen wird unterbrochen, der pathophysiologische Teufelskreis gestoppt. Sauerstoffatmung ohne Erhöhung des Umgebungsdrucks kann diesen nachhaltigen Effekt nicht erreichen.

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