Informationen zur Kostenübernahme

Durch die Sicherung der Lebensqualität und die Vermeidung von Chronifizierung und ihren Folgekosten ist die hyperbare Sauerstofftherapie für Patienten und Versicherungen eine wirtschaftliche Therapie.

In den meisten Fällen übernehmen Private Krankenkassen die Behandlungskosten. Sie übernehmen die Kosten, wenn eine fachärztliche Indikation gestellt wurde und die Anwendung der Therapie begründete Aussicht auf Linderung oder Heilung ermöglicht.

Berufsgenossenschaften erstatten ähnlich wie die privaten Krankenkassen.

Beamte im öffentlichen Dienst haben die Möglichkeit, die Therapiekosten für bestimmte Indikationen anteilig durch die Beihilfe erstattet zu bekommen.

Patienten der gesetzlichen Krankenkassen können Kosten entstehen, die privat getragen werden müssen. Ein Antrag auf Kostenübernahme kann jedoch immer auf Grundlage Ihres ärztlichen Attestes mit Empfehlung zur hyperbaren Sauerstofftherapie gestellt werden. Die Krankenkasse entscheidet dann mit Hilfe der vorhandenen Informationen im Sinne einer Einzelfallentscheidung. Gerne unterstützen wir Sie/Ihren Patienten bei der Antragstellung.

Beim Diabetischen Fußsyndrom müssen die Gesetzlichen Krankenkassen die Kosten übernehmen (BSG-Urteil 2012).