Osteoradionekrosen

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Die Strahleneinwirkung auf Tumoren anliegendes Normalgewebe wie auch Knochen, führt zu einem breiten Spektrum früher und später Reaktionen und damit verbundenen klinischen Symptomen. Die Latenzzeit bis zum Auftreten einer Gewebsreaktion wird im Wesentlichen durch Zellzykluszeiten der bestrahlten Gewebe bestimmt. Veränderungen, die mehr als 90 Tage nach Beginn der Radiotherapie auftreten, gelten im Allgemeinen als irreversibel. Als zugrundeliegender Pathomechanismus „später Gewebsreaktionen“ werden Schädigungen von Parenchymzellen und Veränderungen der Endothelzellen in Kapillaren diskutiert. Histologisch wird eine obliterative Endarteriitis beschrieben.

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